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4. Januar 2016

Hörgeräte helfen im Arbeitsleben

Die EuroTrak Studien wurden 2015 im Auftrag der Branchenorganisation European Hearing Instrument Manufacturers Association (EHIMA) in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz durchgeführt.

Die Auswertung ergab, dass für 90% der Befragten Hörgeräte am Arbeitsplatz hilfreich sind. Die befragten Hörgeräteträger sind der Meinung, dass Hörgeräte die Chancen auf eine Beförderung beziehungsweise auf eine bessere Bezahlung erhöhen. Im Vergleich zu Untersuchungsteilnehmern, die schwerhörig sind und keine Hörgeräte tragen, stimmten Hörgeräteträger folgenden Aussagen eher zu:

  • "Ich glaube, dass Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit tendenziell seltener befördert werden."
  • "Ich glaube, dass Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit oft nicht den Job haben, den sie verdienen."
  • "Ich glaube, dass Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit oft weniger Gehalt bekommen."

Die Befragung bestätigt die Ergebnisse weiterer Studien zu Schwerhörigkeit und Beruf. Demnach verbleiben schwerhörige Menschen, die mit Hörgeräten versorgt sind, länger im Arbeitsleben. Außerdem geben Hörgeräteträger an, weniger müde oder erschöpft zu sein.

Die Zahlen der EuroTrak Studien bestätigen, dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Hörfähigkeit wichtig ist, gerade im Berufsleben. Doch was kann man tun? Unterstützung finden Sie in unserer Infothek unter „Wie erkenne ich eine Hörminderung?“ oder in unserer Handreichung "Schritt für Schritt zum Hörgerät".

Auch Unternehmen können das gute Hören ins Bewusstsein der Beschäftigten rücken und so zum Handeln anregen. Tipps und Anregungen sind in unserem Leitfaden unter „Hörfreundliche Unternehmenskultur“ zu finden.

Weitere Informationen:
www.hear-it.org
www.ehima.com

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